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361 - 370 von 605 Einträge
Februar 2023
Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. - 290(2023)1992 Art. 20222115

Leveraging big data to uncover the eco-evolutionary factors shaping behavioural development

Sean M. Ehlman; Ulrike Scherer; David Bierbach; Fritz A. Francisco; Kate L. Laskowski; Jens Krause; Max Wolf

In diesem Review zeigen die Autor*innen die neuesten Methoden auf, welche die Sammlung und Analyse von hochauflösenden Verhaltensdaten über die gesamte Entwicklung hinweg ermöglichen. Sie skizzieren, wie solche Ansätze genutzt werden können, um Schlüsselfragen zu den ökologischen und evolutionären Faktoren zu klären, die die Verhaltensentwicklung prägen.

Februar 2023
Journal of Hydrology. - 618(2023) Art. 129188

Integrating urban water fluxes and moving beyond impervious surface cover: a review

Claire J. Oswald; Christa Kelleher; Sarah H. Ledford; Kristina G. Hopkins; Anneliese Sytsma; Doerthe Tetzlaff; Laura Toran; Carolyn Voter

Diese Veröffentlichung zeigt Lücken in unserem Verständnis des Wasserflusses in einer bebauten Landschaft auf. Sie widmet sich den Schlüsselthemen der urbanen Hydrologie in Bezug auf die Wassermenge, einschließlich Abfluss und Abflussbildung, Böden und Oberflächenwasser, Grundwasser, Vegetation und Klima. Sie beschreibt Herausforderungen und Möglichkeiten im Bereich der urbanen Hydrologie.

Januar 2023
Nature Geoscience. - 16(2023), S. 89–93

Mixing dynamics at river confluences governed by intermodal behaviour

A. N. Sukhodolov; O. O. Shumilova; G. S. Constantinescu; Q. W. Lewis; B. L. Rhoads

Die Studie stellt eine Theorie für die Mischungsdynamik in seichten Strömungen vor, bei der der Mischprozess durch zwei Verhaltensweisen gesteuert wird: die eine ähnelt der Nachströmung hinter einem Hindernis, die andere einer Mischungsschicht zwischen zwei parallelen Strömungen. Die Ergebnisse werden durch Feldversuche gestützt und geben Aufschluss über die Strömungsstruktur in Flussmündungen.

Dezember 2022
Hydrological Processes. - 36(2022)12, Art. e14779

Using stable water isotopes to understand ecohydrological partitioning under contrasting land uses in a drought-sensitive rural, lowland catchment

Jessica Landgraf; Dörthe Tetzlaff; Songjun Wu; Jonas Freymüller; Chris Soulsby

Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Langzeitbeobachtungen der jüngsten adaptiven Landnutzungsänderungen und der dürreempfindlichen Vegetation. Dies hilft dabei unser Verständnis zu verbessern und dürreresistente Landbewirtschaftungsstrategien zu entwickeln, die zeitliche Verzögerungen bei den Auswirkungen und Nicht-Stationarität berücksichtigen.

Dezember 2022
Ecosystems. - 25(2022), 1628–1652

Trophic Transfer Efficiency in Lakes

Thomas Mehner; Katrin Attermeyer; Mario Brauns; Soren Brothers; Sabine Hilt; Kristin Scharnweber; Renee Mina van Dorst; Michael J. Vanni; Ursula Gaedke

Studie dazu, wie die trophische Transfereffizienz (TTE) in Seen durch die Variabilität des Nahrungsnetzes u. seine Konnektivität mit Land-Ökosystemen beeinflusst wird: TTE kann als mechanistischer Energiefluss zwischen Paaren von Konsumenten u. Produzenten berechnet werden, oder als ökosystemares Verhältnis von Gesamtsumme der heterotrophen Produktionsraten u. der Summe der Kohlenstofffixierung.

Dezember 2022
Journal of Biogeography. - 49(2022)11, 2037-2049

The importance of seawater tolerance and native status in mediating the distribution of inland fishes

Carlos Cano-Barbacil; Johannes Radinger; Emili García-Berthou

Ziel dieser Studie war es, die Rolle von Umweltvariablen bei der Verbreitung von drei großen ökoevolutionären Gruppen von Fischen in Binnengewässern zu verstehen. Trotz deutlicher Unterschiede in den Verbreitungsmustern einheimischer und gebietsfremder Arten sind die Evolutions- und Einführungsgeschichte sowie die Meerwassertoleranz zentrale Faktoren, die die aktuelle Verbreitung erklären.

 

Dezember 2022
Landscape and Urban Planning. - 231(2023), Art. 104639

Dynamics in impervious urban and non-urban areas and their effects on run-off, nutrient emissions, and macroinvertebrate communities

Hong Hanh Nguyen; Markus Venohr; Andreas Gericke; Andrea Sundermann; Ellen A.R.Welti; Peter Haase

Rund 20 % der neu versiegelten Flächen liegen nicht in urbanen, sondern in ländlichen Gebieten, wie diese Studie zeigt. Bei Berechnungen der Nährstoffeinträge in Gewässer werden diese Neuversiegelungen in ländlichen Gebieten bislang nicht berücksichtigt, denn diese basieren auf Landnutzungskarten und betrachten urbane Räume. Damit wird die Gesamtbelastung mit Nährstoffen systematisch unterschätzt.

Dezember 2022
Proceedings of the Royal Society of London : Ser. B, Biological Sciences. - 289(2022)1969, Art. 20212361

Self-organization and information transfer in Antarctic krill swarms

Alicia L. Burns ; Timothy M. Schaerf ; Joseph Lizier ; So Kawaguchi ; Martin Cox ; Rob King ; Jens Krause ; Ashley J.W. Ward

Die Autor*innen analysierten die Bewegungen von Krill in 3D, um die Interaktionen und Muster des Informationsflusses zu bestimmen. Sie zeigen, dass sich der Krill an seinen Nachbarn orientiert und seine Richtung und Geschwindigkeit in Bezug auf die Positionen seiner Gruppenmitglieder reguliert. Dies zeigt, dass soziale Faktoren für die Bildung und Aufrechterhaltung von Schwärmen entscheidend sind.

Dezember 2022
Bioinspiration & Biomimetics. - 17(2022)6, Art. 065007

Live fish learn to anticipate the movement of a fish-like robot

David Bierbach ; Luis Gómez-Nava ; Fritz A. Francisco ; Juliane Lukas ; Lea Musiolek ; Verena V. Hafner ; Tim Landgraf ; Pawel Romanczuk ; Jens Krause

Fischschwärme, die sich synchron unglaublich schnell bewegen - wie machen sie das? Die Autor*innen zeigten mit Hilfe eines Roboterfischs, dass Guppys das Verhalten des künstlichen Artgenossen antizipieren und die Richtung sowie die Dynamik seiner Bewegungen vorhersehen können. Dies ist eine weitere Erklärung dafür, warum Fische im Schwarm zu extrem schnellen kollektiven Bewegungen fähig sind.

Dezember 2022
Ecological Applications. - 32(2022)8, Art. e2703

Urban biotic homogenization: approaches and knowledge gaps

Sophie Lokatis; Jonathan M. Jeschke

Biotische Homogenisierung in Städten gilt als globales Phänomen. Die Autor*innen analysierten die Literatur zu dieser Hypothese. Sie identifizierten 225 relevante Studien. Etwa die Hälfte untersuchte Homogenisierung zwischen Städten, die andere Hälfte innerhalb von Städten. Die Forschungsliteratur ist sehr ungleich verteilt und etwa 55% der Studien unterstützten die Hypothese.