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  • Thema:Umweltwandel
Februar 2025
Oikos. - XX(2025)X, Art. e11020

Addressing grand ecological challenges in aquatic ecosystems: how can mesocosms be used to advance solutions?

Samuel J. Macaulay; Erik Jeppesen; Ulf Riebesell; Jens C. Nejstgaard; Stella A. Berger; Aleksandra M. Lewandowska; Andreu Rico; Ben J. Kefford; Csaba F. Vad; David M. Costello; Haijun Wang; Iris Madge Pimentel; Joana Barcelos e Ramos; Jose González; Kristian Spilling; Lisette de Senerpont Domis; Maarten Boersma; Maria Stockenreiter; Mariana Meerhoff; Martina G. Vijver; Mary Kelly-Quinn; Meryem Beklioğlu; Miguel G. Matias; Michael Sswat; Noël P. D. Juvigny-Khenafou; Patrick Fink; Peiyu Zhang; Ricardo H. Taniwaki; Robert Ptacnik; Silke Langenheder; Tom A. P. Nederstigt; Zsófia Horváth; Jeremy J. Piggott

Binnengewässer- und Meeresforscher*innen fassen ihre Expertenempfehlungen zu Möglichkeiten und Grenzen aquatischer Mesokosmen zusammen, um Lösungsansätze für die großen ökologischen Herausforderungen in aquatischen Ökosystemen zu finden. Dies erfordert eine neuartige Zusammenarbeit zwischen Ökologie und Technologieentwicklung.

Juli 2024
Ambio. - 54(2024), 428-447

Temperatures and hypolimnetic oxygen in German lakes: Observations, future trends and adaptation potential

Robert Schwefel; Lipa G. T. Nkwalale; Sylvia Jordan; Karsten Rinke; Michael Hupfer

Eine Untersuchung der Sauerstoff- und Temperaturtrends in 46 deutschen Seen ergab, dass die Temperaturen vor allem an der Oberfläche, nicht aber im Tiefenwasser angestiegen sind. Dies führte zu stärkerer Schichtung und geringeren Sauerstoffkonzentrationen. Szenarien zeigten, dass diese Folgen des Klimawandels auf den Sauerstoffgehalt durch Nährstoffreduktion kompensiert werden könnten.

März 2024
Nature Climate Change. - 14(2024), 387–392

Flexible foraging behaviour increases predator vulnerability to climate change

Benoit Gauzens; Benjamin Rosenbaum; Gregor Kalinkat; Thomas Boy; Malte Jochum; Susanne Kortsch; Eoin J. O’Gorman; Ulrich Brose

Anhand historischer empirischer Daten u. Modellsimulationen erforschten die Autor*innen wie größenspezifisches, an wärmere Bedingungen angepasstes Jagdverhalten mariner Fischarten die Stabilität ihrer Populationen beeinflusst. Die untersuchten Fischarten fressen unter wärmeren Bedingungen eher energetisch ungünstige kleinere, aber häufigere Beutetiere, was langfristig die Bestände bedrohen kann.

Platzhalter Publikations-Cover
Februar 2023
PLOS water. - 1(2022)10, e0000051

Worldwide moderate-resolution mapping of lake surface chl-a reveals variable responses to global change (1997–2020)

Benjamin M. Kraemer; Karan Kakouei; Catalina Munteanu; Michael W. Thayne; Rita Adrian

Ob ein See blau oder grün erscheint, hängt auch mit dem Chlorophyll-a Gehalt zusammen. Forschende unter Leitung des IGB haben anhand von Satellitendaten Rückschlüsse auf die Konzentrationen des grünen Farbstoffs gezogen, der von Algen gebildet wird.

November 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 4974

Towards critical white ice conditions in lakes under global warming

Gesa A. Weyhenmeyer ... Hans-Peter Grossart ...

Die Qualität des Seeeises ist von größter Bedeutung für die Eissicherheit und die Ökologie eines Sees unter Eis. Die Forschenden haben 2020/2021 in einem der wärmsten Winter seit 1880 in der gesamten nördlichen Hemisphäre eine koordinierte Probenahmekampagne zur Qualität des Seeeises durchgeführt und konnten zeigen, dass das Seeeis in diesem Zeitraum vor allem aus instabilem weißem Eis bestand. 

Juli 2022
Trends in Ecology and Evolution. - 37(2022)3, 197-202

The era of reference genomes in conservation genomics

Giulio Formenti ; Kathrin Theissinger ; Carlos Fernandes ; Iliana Bista ; Aureliano Bombarely ; Christoph Bleidorn ; Claudio Ciofi ; Angelica Crottini ; José A. Godoy, Jacob Höglund ; Joanna Malukiewicz ; Alice Mouton ; Rebekah A. Oomen ; Sadye Paez ; Per J. Palsbøll ; Christophe Pampoulie ; María J. Ruiz-López ; Hannes Svardal ; Constantina Theofanopoulou ; Jan de Vries ; Ann-Marie Waldvogel ; Guojie Zhang ; Camila J. Mazzoni ; Erich D. Jarvis ; Miklós Bálint ; European Reference Genome Atlas (ERGA) Consortium (Formenti et al. ... Michael T. Monaghan ... Gabrielle Zammit)

Der European Reference Genome Atlas (ERGA) ist eine wissenschaftliche Antwort auf die Bedrohungen der Biodiversität, mit dem Ziel, Referenzgenome eukaryotischer Arten im gesamten Baum des Lebens zu etablieren. ERGA-Referenzgenome werden bedrohte, endemische u. Keystone-Arten, Schädlinge u. Arten umfassen, die für die Landwirtschaft, die Fischerei u. die Funktion von Ökosystemen wichtig sind.

 

April 2022
Limnology and Oceanography. - 67(2022)S1, S101-S120

Antecedent lake conditions shape resistance and resilience of a shallow lake ecosystem following extreme wind storms

Michael W. Thayne; Benjamin M. Kraemer; Jorrit P. Mesman; Bastiaan W. Ibelings; Rita Adrian

Das Hauptziel war die Entwicklung einer systematischen, standardisierten und quantitativen Methodik, die eine Synthese von Resistenz und Resilienz von Seen auf extreme Stürme ermöglicht. Die Resistenz und Resilienz hingen sehr stark von den Bedingungen im See (Algenbiomasse, thermische Struktur) ab und eine höhere Sturmintensität und -dauer verringerte die Resistenz und Resilienz des Sees.

März 2022
Science of the Total Environment. - 814(2022), Art. 151925

Cross-continental importance of CH4 emissions from dry inland-waters

José R. Paranaíba; Ralf Aben; Nathan Barros; Gabrielle Quadra; Annika Linkhorst; André M. Amado; Soren Brothers; Núria Catalán; Jason Condon; Colin M. Finlayson; Hans-Peter Grossart; Julia Howitt; Ernandes S. Oliveira Junior; Philipp S. Keller; Matthias Koschorreck; Alo Laaso; Catherine Leigh; Rafael Marcé; Raquel Mendonça; Claumir C. Muniz; Biel Obrador; Gabriela Onandia; Diego Raymundo; Florian Reverey; Fábio Roland; Eva-Ingrid Rõõmo; Sebastian Sobek; Daniel von Schiller; Haijun Wang; Sarian Kosten

Trotz großer Fortschritte, Treibhausgasemissionen aus trockenen Binnengewässern zu quantifizieren, ist kaum etwas zu Methan (CH4) bekannt. Die Autor*innen bestimmten die CH4-Emissionen aus trockenen Gewässersedimenten Kontinent-übergreifend. Der CH4-Beitrag lag zwischen 10 und 21 % der äquivalenten CO2 Emissionen. Dies sollte für den globalen Kohlenstoffkreislauf berücksichtigt werden.